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Mühle Biel-Benken

Die Mühle von Benken stand ursprünglich zusammen mit dem von den Schalern erbauten Weiherschlösschen ausserhalb des Dorfes und bildete dort zusammen mit dem Schloss, den Ökonomiegebäuden und dem Lehenhaus, dem heutigen „Schlössli“ einen kleinen Weiler. Besitzrechtlich war die Mühle zeitweise vom Schloss getrennt, oft aber in derselben Hand.

Um 1615 wurde die Mühle vom Besitzer des Schlosses Hans Biermann neu gebaut. Während das Weiherschloss 1780 abgebrochen und der Schlossgraben aufgefüllt wurde, blieb die Mühle erhalten. Östlich der Mühle wurde 1896 eine Säge erbaut, die bis 1970 in Betrieb war. Auf Initiative von Paul LeuGass wurde 1980 das Mühlerad wieder funktionstüchtig gemacht. Gleichzeitig wurde das Hauptgebäude der Mühle sanft renoviert.

Die heutige Mühle verdankt ihre Erhaltung dem Umstand, dass sie bis zum 2. Weltkrieg in Betrieb stand. Dies verursachte zwar einige Aenderungen hinsichtlich der Erneuerung des Mahlwerks, doch blieb das Gebäude davon unberührt. Tatsache ist, dass die Mühle eines der ältesten Gebäude des Dorfes ist, da sie bereits 1615 erbaut worden ist. Ihr Kubus und ihre Gestaltung sind dieser Zeit entsprechend noch durchaus spätgotisch, weshalb das Gebäude in seiner Stattlichkeit und Behäbigkeit an die damals erbauten Bürgerhäuser erinnert. Offensichtlich war der Bauherr sich dieser Tatsache durchaus bewusst und liess sich die Wappen über dem Eingang einhauen. Der damals in der Zeit der Renaissance neuerwachte Bürgerstolz macht sich hier bemerkbar. Jedenfalls zählt die Mühle von Benken, da sie im Jahre 1615 erbaut, und aus dieser Zeit erhalten geblieben ist, zu den ältesten Mühlen des Baselbiets.

Kantonal geschützt seit 1980

Adresse

Mühlegasse 21
4105 Biel-Benken

 

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